Die Gesellschaft Mont-Soleil (GMS) ist seit 1991 eines der wichtigsten Kompetenzzentren für Photovoltaikforschung in der Schweiz. Der Schwerpunkt liegt bei der anwendungsorientierten Forschung. Durch ihre enge Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, wie der ETH Lausanne und den Ingienieurschulen von St. Imier und Burgdorf erreicht die GMS eine dauerhafte und breit abgestützte Förderung der Solartechnik. Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit unterstützt die GMS das Photovoltaikprogramm der Internationalen Energie Agentur (IEA).

Photovoltaik weiterentwickeln

Die unregelmässige Stromproduktion von Photovoltaikanlagen ist ein Schwerpunkt der Forschungstätigkeit der GMS. Je nach Tageszeit und Wetterbedingungen treten starke Schwankungen auf. Bei einer Überproduktion können die Netze überlastet werden. Bei einer Unterproduktion muss die entstandene Lücke durch andere Kraftwerke oder Importe gefüllt werden. Aktuell laufen diesbezüglich Projekte zur Erforschung der Netzbelastung durch Photovoltaikanlagen und zur lokalen Energiespeicherung mit Druckluft.

Bewusstsein für Solarenergie fördern

Innovation und Forschergeist prägen die GMS. Seit über 20 Jahren realisiert und unterstützt sie konkrete Photovoltaikprojekte und Testanlagen. Zu den wichtigsten Projekten der GMS gehört die damals grösste europäische Solaranlage auf dem Mont-Soleil (1992), die Entwicklung des weltgrössten solarbetriebenen Passagierschiffes MobiCat (2001) sowie seit 1993 das Test- und Demonstrationszentrum für innovative Solarzellen.