Mont-Soleil – neu auch Plattform für Ausbildung

14.06.2018

Der Mont-Soleil wird auch für die Ausbildung zum Anziehungspunkt. Das Wissen über die nachhaltig gute Performance des vor 25 Jahren in Betrieb genommenen Sonnenkraftwerks Mont-Soleil ist nicht nur für Forschung und Industrie interessant, sondern immer mehr auch für die höhere Fachausbildung. Die Gesellschaft Mont-Soleil (GMS) lanciert deshalb in enger Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) im August 2018 die «Summer PhD School Mont-Soleil».


Diese anspruchsvolle Kurswoche, die derzeit unter der wissenschaftlichen Leitung der EPFL für Doktoranden, Master-Studenten und weitere qualifizierte Teilnehmer international ausgeschrieben ist, wird dank und in der in ihrer Art weltweit einzigartigen Plattform Mont-Soleil stattfinden. Das Thema ist die ‘Praxis-basierte Implementierung der neuen erneuerbaren Energien’. Es befasst sich also mit dem sinnvollen Einbau neuartiger Technologien in das System der Stromversorgung. Es handelt sich bei der «Summer PhD School Mont-Soleil» um einen auf privater Initiative mit der Gesellschaft Mont-Soleil und der EPFL und im Kontakt mit weiteren interessierten Akteuren entwickelten Testlauf mit hohem Potenzial für die weitere Entwicklung. Weltweit lässt sich kaum ein vergleichbarer Standort finden, wo Studierenden so viel praxisorientiertes Wissen mit direkter Anschauung und langjähriger Betriebserfahrung geboten werden kann. 



Erfreulich ist das Echo auf das Projekt im Berner Jura und im Kanton Bern. Die in- und ausländischen Studenten sollen nicht nur akademisch gebildet werden. Es soll ihnen auch die Region mit ihren wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Stärken vorgestellt werden. Die von der Gesellschaft Mont-Soleil und der EPFL verantwortete ‘Summer PhD School’ wurde im Wesentlichen auf ehrenamtlicher Basis entwickelt. Das Projekt hat erfreulicherweise von aussen namhafte Unterstützung erhalten, so vorab von der Chambre d’économie publique du Jura bernois (CEP), der Stadt Saint-Imier, der Camille Bloch SA, der Longines SA, der Fromageries Spielhofer SA, der La Goule SA und den Jungfraubahnen. Darüber hinaus wird unser Projekt grosszügig unterstützt von der Berner Kantonalbank sowie von der Mobiliar, der BKW AG, der Burgergemeinde Bern und den Aargauischen Elektrizitätswerken. Dieser breite Goodwill macht die Teilnahme für die teils von weit anreisenden Teilnehmer und Teilnehmerinnen erschwinglich.


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